Wenn Thrillerautoren reisen: Berlin (Spionagemuseum)

Vor einer Woche war ich in Berlin. Ja, dieser Januar hat sich für mich offenbar zu einem Reisemonat entwickelt.

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Dieses Selfie habe ich vor dem Brandenburger Tor aufgenommen, weil sich dort in der Gegend wichtige Szenen von Ohne Skrupel, meinem ersten Cori-Stein-Thriller, abspielen. Wie ihr vermutlich erkennen könnt, war es draußen an der frischen Luft ziemlich kalt.

Deshalb war ich froh, als ich entdeckte, dass es in Berlin das Deutsche Spionagemuseum gibt. Eine gute Gelegenheit, der Eiseskälte zu entkommen und mich gleichzeitig fortzubilden 😉

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Hier könnt ihr die sozusagen erste Drohne sehen: eine Taube mit einem kleinen Fotoapparat unter dem Bauch, der, glaube ich, 16 Aufnahmen machen konnte. Das Foto ist leider verschwommen, weil man kein Blitzlicht benutzen durfte.

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Alle Gegenstände auf den folgenden Fotos sind entweder echt oder Nachbildungen echter Dinge.

Doch zuerst etwas Lesestoff.

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Das soll als Einführung in das Thema reichen. Wenden wir uns der neueren Zeit, sprich dem 20. Jahrhundert, zu. Beim ersten Gegenstand habe ich die Erklärungen gleich mitfotografiert. Evtl. müsst ihr die Fotos anklicken, um sie zu vergrößern, damit ihr es lesen könnt.

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Oben links im Bild ein Ring, in dem man zum Beispiel Gift verstecken konnte — wie man es schon unzählige Male im Film gesehen hat. Daneben eine als Pfeife getarnte Pistole. Das kannte ich noch nicht. (Beides stammt aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.)

Man musste gut zielen, denn man hatte natürlich nur einen Schuss. Dasselbe galt für den Lippenstift im Foto unten.

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Immer noch im Foto oben, jedoch in der Mitte: eine Kamera, die man sich umschnallte, um insgeheim Fotos zu machen. Links im Bild ist etwas sehr Spezielles zu sehen. Es ist gedacht für Glasaugenträger, die sich stattdessen diese „Attrappe“ einsetzen und dahinter unentdeckt Wasauchimmer transportieren konnten.

Die nächsten beiden Bilder sprechen für sich.

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Die nächsten Fotos habe ich im Shop des Museums gemacht. In allen dreien geht es um Alltagsgegenstände, in denen man Dinge verbergen kann. Besonders gelungen finde ich die Getränkedosen. Wer weiß? Vielleicht hat eine davon einmal einen Auftritt in einem meiner künftigen Cori-Stein-Thriller 😉

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Natürlich gab und gibt es noch viel mehr zu sehen, zu hören und zu lesen, zum Beispiel über den Kalten Krieg (und speziell zu Berlin und den beiden Deutschlands). Doch ich denke, als erster Eindruck und für einen Blogbeitrag reicht dies erst mal.

Wer neugierig ist, kann dem Museum ja selbst einmal einen Besuch abstatten oder sich auf der Website umschauen, etwa in dem zugehörigen Blog.

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csthriller

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