Cori Stein und die Wahrheit

Ist meine Thrillerheldin Cori Stein wie ich? Bin ich wie sie? Wer mich kennt, muss bei dem Gedanken sicher lachen. Doch gerade habe ich (im letzten Kapitel* von Band 3) etwas über ihre Einstellung zur Wahrheit geschrieben, dem ich voll und ganz zustimme. Schließlich sind wir beide Journalistinnen, auch wenn wir über ganz unterschiedliche Dinge berichten, und damit der Wahrheit verpflichtet.

Im ersten Band der Reihe (Ohne Skrupel) habe ich dies über Coris Haltung geschrieben:

Etwas herauszufinden, was die meisten nicht wussten, nicht die Leser, nicht [die Redakteure], nicht einmal sie selbst, etwas zu erfahren, das ihrer vorgefassten Meinung widersprach und damit auch der aller anderen, etwas wirklich Neues, Unerwartetes zu lernen – das war es, was ihr Herz schneller schlagen ließ.

Diese Einstellung ist übrigens auch die, die Wissenschaftler haben oder haben sollten.
Ich glaube, dass dies einigen Menschen schwerfällt: sich zu freuen, wenn sich etwas als richtig herausstellt, das ihrer vorgefassten Meinung widerspricht. Vielleicht ist es eine Frage der Übung. Ich bin ziemlich geübt, weil ich den größten Teil meines Lebens Wissenschaftlerin (Biologin) und Journalistin war und bin 😉

*Das bedeutet leider nicht, dass das Buch so gut wie fertig ist, denn ich schreibe nicht streng der Reihe nach, sondern halte auch Einfälle für spätere Szenen der Geschichte immer möglichst sofort fest. Und gerade war mir danach, etwas über Coris Haltung zur Wahrheit zu schreiben. Wer sie aus den vorherigen Bänden kennt, weiß, dass dies etwas ist, was sie immer wieder beschäftigt. Der Grund dafür liegt, wie so oft, in der Vergangenheit.

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csthriller
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