Was macht Krimis so besonders?

KRIMIkleinVor einiger Zeit habe ich mir hier im Blog bereits einmal Gedanken über das Krimigenre gemacht: Was macht eine Krimigeschichte aus?

Anlass war damals ein Zitat, das ich in einem anderen Blog gefunden habe. In diesem früheren Post habe ich außerdem einen anderen Schriftsteller erwähnt: Matt Ingwalson.

Bei ihm habe ich gerade ein weiteres Zitat gefunden, das mir etwas Wichtiges über Krimis auszusagen scheint (auch wenn ich seinen Geschmack im Hinblick auf Kriminalromane, wenn ich mir den betreffenden Post so anschaue, wohl nicht teile) :

[It’s a defiant and wonderful scene, defining )what makes the crime genre special. Life must have meaning, if detectives are willing to work so hard to uncover the facts that surround its miserable end.

Was Krimis also so besonders macht, ist dies: Das Leben muss einen Sinn haben, wenn Detektive und Polizisten bereit sind, so hart zu arbeiten, um die Fakten zu Tage zu fördern, die dessen klägliches und leidvolles Ende umgeben.

Ein bemerkenswerter, geradezu poetischer Gedanke, der besonders gut zu hard-boiled Geschichten und Films noirs passt. Aber nicht nur, denn ich musste dabei sofort an meine Krimis mit den Ermittlern Kaha Fischer und Chris Heim denken. Wie schon die Erklärung in dem früheren Post, den ich zu Anfang erwähnt habe, passt auch dieses Zitat nicht zu allen Krimis. Doch auf einen großen Teil trifft es sicher zu. Und es erklärt, was Krimis unter anderem von Liebesromanen, Science-Fiction oder Fantasy-Geschichten unterscheidet.

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