Das Phönix-Vermächtnis – Bilder, Inspirationen, Quellen (Teil 4)

DAS PHONIX-VERMACHTNIS - 500Wie am Ende des zweiten Teils dieser Reihe versprochen, begleiten wir Cori und Leo nun auf die irische Insel. (Der dritte Post bietet als Exkurs zwei aktuelle Filme der Deutschen Welle über die Situation auf Zypern.)

Zur Erinnerung: Dieser Post ist einer von mehreren für Leser, die sich gerne von einigen “Spielorten” meines Thrillers Das Phönix-Vermächtnis ein genaueres Bild machen möchten oder die wissen möchten, was mich zu manchen Szenen inspiriert hat und was von dem, das ich schreibe, auf Tatsachen beruht.

Es geht weiter mit Kapitel 13 von Das Phönix-Vermächtnis. Dort berichtet Ailey, wie sie versucht hat, alle am 17. März von Leos Geburtsjahr zur Welt gekommenen Jungen mit dem Vornamen Seamus aufzuspüren, denn bei einem von ihnen sollte es sich um Leo handeln, und so einen Hinweis auf dessen Eltern zu finden. Im ersten Schritt musste sie herausfinden, wer alles an diesem Tag geboren wurde und den Namen Seamus erhielt. In Irland ist eine solche Recherche unkompliziert. Um Ailey zu zitieren: „Diese Angaben konnte ich relativ einfach herausbekommen, weil die Daten zentral in Dublin gesammelt werden, im General Register Office. Dort konnte ich gegen eine Gebühr Fotokopien von den jeweiligen Einträgen bekommen.“

Hier ist ein Link zum General Register Office, hier einer zu der Entsprechung in Belfast (für Nordirland).

Hier zwei Screenshots von je einem typischen Eintrag im Geburts- und Todesregister:

ce2Geburtsregister

ce2Todesregister

Etwas später im Kapitel folgt diese Passage:

Cori nahm einen Schluck von ihrem Guinness. Hatte sie nicht irgendwo gelesen, dass es in irischen Kneipen besser schmeckte als im Ausland? Sie hatte vergessen, warum, aber gut möglich, dass da was dran war.

Foto: Stephen Edgar/Flickr

Wer dem nachgehen möchte, hier ist die Veröffentlichung: Does Guinness Travel Well? Vielleicht hat Cori aber auch diesen Artikel gelesen: Does Guinness really taste better in Ireland? Science weighs in. Oder, was natürlich absolut verwirrend wäre, hat sie etwa diesen meinen Post gesehen? Wie schmeckt’s? – Das kommt auf die Umgebung an.

Der Abend (und das Kapitel) enden so:

Sie [Cori und Leo] schlenderten gemächlich an der Liffey entlang. In Dublin könnte es Cori gefallen.

Warum zeigen u. a. diese Fotos. Wenn ihr dem Link folgt, findet ihr eine große Auswahl – und ich brauche mir keine Gedanken über das Urheberrecht zu machen (wie ich es tun muss, wenn ich hier im Blog etwas veröffentliche).

In Kapitel 15 machen Cori und ihre Freunde sich nach Nordirland auf. Sie nehmen die Autobahn M1 und fahren über die Mary McAleese Boyne Valley Bridge, die für die Handlung eine wichtige Rolle spielt.

Boyne River Bridge, M1 motorway 353105

Boyne River Bridge; Peter Gerken [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)%5D, via Wikimedia Commons

Hier noch ein Link zu einem sehr schönen Foto. Darauf sieht man auch die Insel im Fluss, die die Brücke ebenfalls überspannt.

In der Nähe befindet sich der Ort Drogheda, der im Buch mehrmals vorkommt. Mit der Aussprache irischer Namen ist es ja so eine Sache. Ich hab’s für euch recherchiert. Nach einer Quelle, die mir mit am zuverlässigsten erscheint, spricht man es aus wie diese englischen Wörter/Buchstaben: Draw-head-A. Wikipedia bietet zwei Versionen an. Aber gut, das brauchen wir erst zu entscheiden, wenn das Hörbuch rauskommt 😉

Wir überspringen wieder ein Kapitel und machen weiter mit Kapitel 17.

Gleichmütig schaute Liam Burke über die Moor-und Heidelandschaft. In der Nähe hatten seine Vorfahren Torf gestochen. Wichtige Telefonate führte er gerne in Gegenden wie dieser, die gut zu überblicken waren. Niemand konnte sich mit Peilgeräten anschleichen. Natürlich musste man auf eine gute Verschlüsselung achten.

Die Heidelandschaft, die ich mir dafür vorgestellt habe, nennt sich Divis Heath und sie ist auf diesem Foto zu sehen. Und hier ein Artikel über Verschlüsselungshandys. Ja, meine Thriller sind fest in der Realität verankert, na ja, bis auf die Handlung selbst natürlich 😉

Sollte jemand konkrete Fragen zu Das Phönix-Vermächtnis haben (oder zum Vorgänger Ohne Skrupel), beantworte ich die natürlich gerne, zum Beispiel bei Facebook oder Google+ oder per E-Mail (s. Impressum).

Fortsetzung folgt …

***

Newsletter abonnieren und keine Neuigkeit verpassen
Mein Newsletter informiert Sie  frühzeitig über neue Bücher, Preis-Aktionen und mehr. Ja, ich möchte den Newsletter abonnieren.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Cori Stein, Das Phönix-Vermächtnis veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.