Das Phönix-Vermächtnis – Bilder, Inspirationen, Quellen (Teil 1)

DAS PHONIX-VERMACHTNIS - 500Wie die Überschrift schon andeutet, möchte ich mehrere Posts veröffentlichen für Leser, die sich gerne von einigen „Spielorten“ meines Thrillers Das Phönix-Vermächtnis ein genaueres Bild machen möchten oder die wissen möchten, was mich zu manchen Szenen inspiriert hat und was von dem, das ich schreibe, auf Tatsachen beruht.

Zwei Hinweise vorweg: Wer sich hauptsächlich für Fotos interessiert, findet eine ganze Reihe davon auf meiner Pinwand zu diesem Thriller bei Pinterest. Außerdem habe ich bereits einige eher allgemeine Hinweise hier gepostet: Fakten, Fakten, Fakten und ein wenig dichterische Freiheit: die Hindergründe meines neuen Thrillers.

In diesem Beitrag und den folgenden möchte ich dagegen auf konkrete Passagen aus dem Buch eingehen.

Beginnen wir mit einem kurzen Auszug aus dem ersten Kapitel.

„Hm, lecker. Diese Scones schmecken irgendwie … anders“, sagte sie, um das Thema zu wechseln.

„Das macht der Ingwer.“

Und so sehen Ingwerscones aus:

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Diese stammen allerdings nicht aus einem Café in London, sondern aus meinem Backofen und ich habe dafür ein Rezept aus der Los Angeles Times verwendet und leicht abgewandelt.

„Sind Sie ein Bombenentschärfer?“, fragte Cori hoffnungsvoll.

„Nein, wir sind zum Schutz von Botschaften abgestellt. Ganz in der Nähe und einige von uns erhielten den Befehl, hier Unterstützung zu leisten.“

(Wie gut, dass er, anders als die normalen englischen Bobbys, eine Waffe trug).

Wie ich durch einige Recherchen zu meinem Leidwesen erfuhr, sind in England (für Thrillerzwecke) zu viele Polizisten unbewaffnet. S. z. B. in Wikipedia: „In Northern Ireland, all police officers carry firearms. In the rest of the United Kingdom, the majority of police officers do not carry firearms, that duty is instead carried out by specially-trained firearms officers.“ Oder in diesem (vermutlich authentischen) Bericht. Da muss die Autorin sich dann eine Erklärung einfallen lassen 😉

Kapitel 2:

Cori konnte gar nicht genug bekommen von den kleinen Sandwiches mit Gurken und Garnelen, Ei und Kresse, Ziegenkäse mit Walnüssen und natürlich mit Lachs. Leo selbst genoss ein Stück des Käsekuchens, einer Spezialität seiner Mutter.

Hier zwei Links zu Rezepten: Sandwiches und Cheesecake. Vielleicht hat Joan sich dort ebenfalls inspirieren lassen?

Am darauffolgenden Dienstag stand Cori also wieder vor der Tür von Joans zweistöckigem, weißgetünchten Haus. Die Häuser zu beiden Seiten waren in kräftigen Pastellfarben angemalt. Das eine rosa, das andere türkisblau. Auch die restlichen Fassaden die Straße entlang boten einen farbenfrohen Anblick. Leo fand das kitschig, doch Cori gefiel es irgendwie.

Hier geht es zu zwei Fotos von einer Straße im Londoner Stadtteil Notting Hill, die mich zu dieser Beschreibung inspiriert haben: Foto 1, Foto 2. (Ich baue die Fotos nicht hier im Blog ein, weil ich dann erst Fragen des Urheberrechts klären müsste.)

Wie gewöhnlich in meinen Krimis gibt es genau das beschriebene Haus an genau dem beschriebenen Ort nicht. Vieles, was ich in meinen Büchern erwähne, soll plausibel sein und im Wesentlichen realistisch, es gibt aber die Wirklichkeit nicht 1:1 wieder. Details passe ich schon einmal an, damit sie zum Beispiel besser in die Handlung passen. Oder einfach, weil mir danach ist 🙂

„Adoptierte Kinder können den Titel nicht erben. Und es war, es ist Cedric wichtig, dass sein Sohn einmal 14. Earl of Dratenbury wird.“

„Er könnte den Titel eines Baron Greywood verwenden, glaube ich, und sich mit Lord Greywood anreden lassen.“

Über englische Adelstitel habe ich mich unter anderem bei Wikipedia informiert (hier zur Erblichkeit).

Auch das MI6-Gebäude, genannt Legoland, in dem Leos Auftraggeber und Beschützer saßen, gehörte zu diesem modernen Teil.

Dafür, dass man das Gebäude des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 (offiziell SIS) auch gerne als Legoland bezeichnet, gibt es viele Quelle. Wer’s nicht glaubt, sollte es einfach googlen. Was in diesem Zusammenhang vielleicht für manche Leser interessanter ist, weil sie es nicht wissen: Ich habe die Designerin des Covers darum gebeten, ein Foto dieses Bauwerks zu verwenden. Es passt ziemlich gut zu einem Polit- oder Spionage-Thriller. Stimmt’s?

DAS PHONIX-VERMACHTNIS - 500Ich glaube, dies ist ein guter Moment, um diesen Post zu beenden. Sollte jemand konkrete Fragen zu Das Phönix-Vermächtnis haben (oder zum Vorgänger Ohne Skrupel), beantworte ich die natürlich gerne, zum Beispiel bei Facebook oder Google+ oder per E-Mail (s. Impressum).

Fortsetzung folgt …

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