Sneak Peek: die 99. Seite meines zweiten Cori-Stein-Thrillers

Seite99kleinerIch überarbeite im Moment meinen zweiten Cori-Stein-Thriller, der noch dieses Jahr erscheinen soll, und ich kann es kaum erwarten, das Buch euch, meinen Lesern, vorzustellen. Doch zunächst geht das vorläufig fertige Manuskript an einige Betaleser. Danach werde ich mir deren Kommentare anschauen und vermulich ein paar Dinge ändern und schließlich alles selbst noch einmal Korrektur lesen.

Aber es spricht nichts dagegen, denke ich, schon einmal hier und da ein paar Sätze durchsickern zu lassen. Oder auch eine Seite. Und zwar die Seite 99. Das habe ich bereits bei Ohne Skrupel, dem ersten Cori-Stein-Thriller, so gemacht.

Wieder lege ich die Regeln etwas großzügig aus, denn es handelt sich um die 99. Seite des Manuskripts und dessen Seiten sind länger als die des fertigen Buchs. Andererseits umfasst der Text nur etwa zwei Drittel einer Seite, weil das Kapitel damit endet.

Zum Glück ergab es sich außerdem, dass man zwar einiges über die Geschichte erfährt, aber nichts Wichtiges verraten wird (keine Spoiler). Sonst hätte ich die Seite vermutlich nicht hier und jetzt schon veröffentlicht 😉

Viel Spaß beim Lesen!

Das Hotel war nur wenige Meter vom Lagan entfernt, der bei Belfast in die irische See mündete, und lag in einem moderneren Teil der Stadt, der sich stark von den Arbeitervierteln unterschied, die sie auf dem Weg dorthin durchquert hatten.

„Ich muss endlich mal wieder in einem anständigen Hotel übernachten“, sagte Leo, als sie ihr Zimmer betraten. Zufrieden ließ er seinen Blick über den mit jeglichem Luxus ausgestatteten Raum schweifen.

Der Aufenthalt in Drogheda hatte ihm offenbar schwer zugesetzt. Er hatte nichts gesagt, wohl weil er vermeiden wollte, dass Cori dies zum Anlass nahm, auf eine Weiterfahrt zu drängen. Doch die weichen Matratzen, in denen man geradezu versank, sowie die rauen, leicht angegrauten Handtücher waren wohl nicht nach seinem Geschmack. Cori war so etwas herzlich egal. Diese Dinge fielen ihr überhaupt erst auf, und auch nur hin und wieder, seit sie Leo kannte. Einzig, was das Essen anging, konnte sie ihn im Laufe der Zeit besser verstehen. Dank Leo genoss sie das Menü in einem Sternelokal inzwischen durchaus. Andererseits: Mit einer Currywurst an Pommes konnte man in ihren Augen nach wie vor nichts verkehrt machen. Leo dagegen konnte auf Luxus verzichten, wenn es sein musste, aber er tat es nicht gerne und meistens nicht kommentarlos.

„Die Kosten übernehme ich“, hatte Leo zu Ailey und Gabe gesagt, als sie den Wagen in der Tiefgarage des Hotels abstellten. „Denn wenn wir etwas über die Attentäter herausfinden, kann ich mir die Ausgaben von Coris Auftraggebern erstatten lassen.“

Was eine glatte Lüge war. Aber bitte. Wenn es ihnen endlose Diskussionen mit Gabe ersparte, sollte es Cori recht sein. Sie brannte darauf, sich endlich auf die Suche nach dem Bombenleger zu begeben. Und etwas über Leos Herkunft zu erfahren.

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