Unsere Krimilesung in der VHS Heidelberg in Bildern

Lesungen gehören eindeutig zu den schönen Seiten des Autorinnendaseins. Es macht mir viel Spaß, hin und wieder aus dem stillen Schreibkämmerlein herauszukommen und unmittelbar zu erleben, sprich: zu sehen und zu hören, wie die Menschen im Publikum auf meine Geschichten reagieren.

Gestern lasen wir zu viert in der Volkshochschule Heidelberg. Wir, das waren (in der Reihenfolge, in der wir gelesen haben): Bärbel Sirrenberg, Heidi Moor-Blank, meine Wenigkeit  sowie Karina Odenthal, die auch durch den Abend führte. Der Titel der Veranstaltung lautete Rot wie Blut und mausetot?! Ein Krimi-Abend mit den Mörderischen Schwestern.

Hier der Ort des Geschehens von außen:

IMG_0634Unsere wunderbare Gastgeberin war Kristina Türschmann-Qataoui, Abteilungsleiterin an der VHS, die auch freundlicherweise die folgenden Fotos von uns gemacht hat. Alle Tischchen — es war nämlich mit Wasser, Saft und Wein sowie Brezeln auch für das leibliche Wohl gesorgt — in dem schön hergerichteten Raum waren besetzt. Das sieht man gerne 😉

Zuerst las Bärbel Sirrenberg ihre Geschichte „Vaterliebe“:

BSEs folgte Heidi Moor-Blank mit ihrem ganz schön schwarzen Kurzkrimi „Strähnchen blutrot“:

hmbIch hatte einen meiner Anja-Zenk-Krimis mitgebracht, und zwar „Showdown in Wohlgelegen“, der die Zuhörer in unsere Nachbarstadt Mannheim entführte. Gelesen habe ich übrigens nicht von einem Ausdruck, wie man auf dem Foto sieht, sondern von meinem Kindle, auf den ich das Lesungsmanuskript hochgeladen hatte.

Exkurs: Bei Lesungen verwenden AutorInnen nicht unbedingt das betreffende Buch, sondern häufig einen Ausdruck, weil man die Schriftgröße lesefreundlich gestalten und wichtige Stellen, die z. B. besonders betont werden sollen, markieren kann.

igUnd nein, ich habe nicht nur nachdenklich in die Gegend geschaut, sondern auch Laute von mir gegeben — dafür gibt es Zeugen 😉 Man beachte übrigens den passend zum Anlass gewählten blutroten Nagellack.

Last, but not least, las die Moderatorin des Abends, Karina Odenthal (auf dem Foto unten rechts zu sehen), ihren brandneuen Kurzkrimi „Luzifers Kuss“.

IMG_0628Anschließend hatten die Zuschauer Gelegenheit, uns einige Fragen zu stellen. Etwa, wie wir zum Krimischreiben kamen, wie genau wir unsere Geschichten planen, ehe wir mit dem Schreiben beginnen, oder wie so nette Frauen wie wir uns so böse Geschichten ausdenken können 😉

Dabei zeigte sich auch, dass unsere Runde insofern typisch war für AutorInnen, als wir unterschiedliche Wege zum Schreiben gegangen sind (mit einer Tendenz zum Journalismus als Zwischenstation) und vor allem recht unterschiedliche Arbeitsweisen haben.

Fazit: Wir vier hatten viel Spaß — und die ZuschauerInnen wohl auch. Jedenfalls haben dies einige von ihnen behauptet.

Epilog: Zum Abschied bekam jede von uns noch ein schönes Geschenk

IMG_0637IMG_0639Wie nett war das?

Mein herzlicher Dank an Frau Türschmann-Qataoui und die VHS Heidelberg. Und natürlich auch an das wunderbare Publikum.

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