ES IST NICHT ALLES BLUT, WAS GLÄNZT: Tante Wolkes Fliederbeersuppe

Auch zu meinem Anja Zenk-Kurzkrimi „Es ist nicht alles Blut, was glänzt“ habe ich sozusagen Bonusmaterial anzubieten.

Und zwar das Rezept der Fliederbeer(Holunderbeer)-Suppe, die Anjas Großtante Wolke in dieser Geschichte kocht.

Tante Wolkes Fliederbeersuppe

0,7 bis 1 Liter Holundersaft
(entweder selbst gekocht – z. B. aus 500 g Holunderbeeren und 1 Liter Wasser – und danach durchgesiebt oder gekauft)
ca. 3 Esslöffel Zucker (nach Geschmack)
2-3 Äpfel, geschält und in Stückchen geschnitten
ein etwa 2 cm langes und geschältes Stück Ingwer
2-3 Esslöffel Speisestärke

125 g Grieß
250 ml Milch
25 g Butter
1 Prise Salz
1 Esslöffel Zucker
2 Eier

Den Holundersaft mit Zucker, Ingwer und den Apfelstückchen erhitzen. Mindestens 30 Minuten köcheln lassen, damit der Ingwer seinen Geschmack abgeben kann. Die Suppe mit der Speisestärke binden.

Für die Grießklößchen Milch, Butter und Zucker aufkochen. Den Grieß einstreuen und rühren, bis sich die Masse vom Boden löst. Vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und die Eier unterrühren. Klößchen ausstechen, in kochendes Salzwasser geben und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Abgetropfte Grießklößchen in die Suppe geben. Den Ingwer herausfischen. Servieren.

Ohne Ingwer erhält man eine klassische Version der Suppe.

Ergibt ca. 3-4 Portionen

Der Kurzkrimi „Es ist nicht alles Blut, was glänzt“ ist (samt Rezept) zuerst erschienen in der Anthologie Friesisches Mordkompott. Süßer Nachschlag des Leda Verlags.

Außerdem ist er in Kurzkrimisammlungen enthalten, die ich selbst herausgegeben habe: Showdown in Wohlgelegen und A bis Z-Ermittlungen.

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