SHOWDOWN IN WOHLGELEGEN: Machen Sie sich ein Bild oder zwei …

Dieser Post ist für Leser gedacht, die sich von den Wirkungsstätten meiner jungen Mannheimer Detektivin Anja Zenk ein Bild machen möchten. Neulich ging es zur Teufelsbrücke. Heute begeben wir uns auf den Friedhof in Mannheim-Wohlgelegen.

Ein Friedhof in Wohlgelegen? Das fand ich so wunderbar, geradezu eine Steilvorlage, dass ich zum ersten Mal in meiner Laufbahn als Krimiautorin zuerst den Titel formulierte („Showdown in Wohlgelegen“) und mir erst dann eine Geschichte dazu ausdachte.

Ich zeige jeweils erst ein Foto, das ich vor Ort aufgenommen habe, und dann folgt, sozusagen als Bildunterschrift, ein Zitat aus der Geschichte. Wenn sie ein Foto anklicken, können Sie eine Vergrößerung sehen.

Links war der Haupteingang mit den Arkaden, die sich zu seinen beiden Seiten erstreckten.

Engel als Deko waren damals anscheinend in: sitzend, kniend, stehend, als Skulptur oder als Relief, groß und edel oder als kleine, rundliche Putten. Aber ich schweife mal wieder ab.

Eine Frau studierte eine Schautafel neben einer Baugrube. Hier wurde anscheinend das Konzept Parkfriedhof – oder war es Park im Friedhof? – verwirklicht, mit einem kleinen Teich und einer zierlichen Holzbrücke, die sich darüber schwang.

Der Weg, dem wir folgten, führte zu einer niedrigen Mauer aus rötlichen Steinen, die sich quer durch den Friedhof zog. Sie endete links und rechts des Wegs in Pfeilern, auf denen jeweils eine Art steinerne Suppenterrine mit Henkeln und Deckel thronte.

Das schattige, üppige, dichte Grün aus Büschen und Bäumen hatte tatsächlich etwas von einem Park. Kies, der hier auf den Wegen als Belag diente, knirschte unter unseren Schuhen.

Wir gingen um das Gebüsch herum und da stand sie: auf einem Rasenstück, vielleicht 10 mal 15 Meter (der Rasen, nicht sie), das an drei Seiten durch Sträucher und Bäume von neugierigen Augen abgeschirmt wurde. Die vierte Seite war zu einem Kiesweg und dem menschenleeren hinteren Bereich des Friedhofs hin geöffnet.

Könnten Leser mit dem Buch in der Hand Anjas Weg über den Friedhof nachgehen? Ich glaube nicht. Wenn ich mich recht erinnere (die Geschichte ist schon ein paar Jahre alt), habe ich mir die Örtlichkeiten passend zur Geschichte etwas „zurechtgebogen“. Das sähe mir jedenfalls ähnlich 😉

Die Geschichte erschien zuerst 2008 in der Anthologie Mörderisches Mannheim des Wellhöfer Verlags.

Außerdem ist sie enthalten in

Zum Schluss ein Frage an meine Mannheimer Leserinnen und Leser: Gibt es noch weitere Örtlichkeiten mit krimitauglichen Namen in Ihrer Stadt, an denen Anja ermitteln könnte? Wie Sie mich erreichen können, steht in der rechten Spalte des Blogs.

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