Gestern auf der Buchmesse: CJ Lyons, Nele Neuhaus, jede Menge EBooks und eine Enttäuschung

Gestern war ich nach Jahren einmal wieder auf der Frankfurter Buchmesse. Ein Grund: Die Thrillerautorin CJ Lyons sprach über ihre Erfahrungen mit dem Selbstveröffentlichen von EBooks bei Amazon. Sie hat mit ihren Büchern riesigen Erfolg, hat z. B. die New York Times-Bestsellerliste gestürmt, und natürlich interessierte mich brennend, wie sie das gemacht hat.Das Geheimnis ihres Erfolgs – neben guten Büchern offensichtlich? Was nach ihrer Ansicht am wichtigsten ist: die Leser in den Mittelpunkt zu stellen, den Kontakt zu ihnen zu suchen und ihre Interessen zu berücksichtigen. Das geht mit selbstveröffentlichten EBooks umso leichter, als der Autor „auf dem Fahrersitz“ sitzt und anders als bei der Zusammenarbeit mit einem Verlag alles kontrolliert: vom Erscheinungsdatum, über das Cover bis zum Preis.

Dass CJ Lyons viel an ihren Lesern und Fans liegt, zeigt die Tatsache, dass sie sich bereitwillig mit mir ablichten ließ 😉

Wer möchte, kann CJ (wie ich) bei Twitter folgen: @cjlyonswriter und natürlich ihre Bücher lesen. Borrowed Time gibt es im Moment (14.10.11) für nur 0,99 €!

Ich habe außerdem die Gunst der Stunde genutzt und mir ein Interview mit Nele Neuhaus angeschaut.

Nele Neuhaus (links im Bild) begann als selbstverlegte Autorin, jedoch nicht von EBooks, sondern von gedruckten Büchern. Inzwischen erscheinen ihre Krimis bei Ullstein und auch der neueste Wer Wind sät: Der fünfte Fall für Bodenstein und Kirchhoff ist wieder ein Bestseller.

Das Thema dieser Buchmesse waren EBooks: wie man sie herstellt, mit welchen Geräten man sie lesen kann und welche Versionen verschiedene Verlage wie anbieten. Nämlich zum Beispiel in Form von (Geschenk)Karten, die man im Buchhandel kaufen kann. Ich habe mich u. a. mit einer Mitarbeiterin von neobooks unterhalten und vielleicht ist das eine Möglichkeit, meinen Thriller im epub-Format für den Sony-Reader usw. zu veröffentlichen. Ich muss mir die Konditionen aber noch einmal genau anschauen. Ein Nachteil im Vergleich zu Kindle-EBooks ist mir nämlich schon aufgefallen: Man kann am Inhalt nachträglich nichts ändern (ich denke da beispielsweise an Tippfehler). Mal sehen. Bis dahin gibt es ja schon eine andere Lösung für alle, die mein Buch nicht mit Kindle(Software) lesen möchten, s. dieser Post.

Weitere Informationen zu meinem Thriller finden Sie hier.

Ach ja, und  ich habe auch eine Enttäuschung erlebt 😉 Ich dachte, ich könnte mich doch einmal mit meinem neu erschienen Schreibratgeber Der Schreibcoach am Stand vom C. H. Beck Verlag fotografieren lassen. Doch das Büchlein war nicht zu finden. Geklaut, meinte die freundliche Mitarbeiterin, die mir suchen half. Aber eigentlich ist das ja ein gutes Zeichen, oder?

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